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Aktuelles

 

Kurze Einführung in die Technik der modernen Datenautobahnen


 

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Technische Hintergrundinfos
D
ie Alternativen

 

 


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Herr Pils,

 


Zurück zu T-DSL in Finsing:

 

Technik der modernen Datenautobahnen

Die nachfolgende Auflistung zeigt die vielfältigen Technologieen mit denen der Zugang zum Internet ermöglicht werden könnte.

 

Dabei sollte jedoch sorgfältig zwischen den derzeit möglichen Zugangstechnologieen und denen die von den Betreibern derzeit angeboten unterschieden werden .

 

So ist z. B. die von der Telekom und ihren Konkurenten angebotene T-DSL-Technologie mit der ADSL-Technologie verwandt, erlaubt aber nicht deren großen Datenraten. Vielmehr wurde der "Motor" gedrosselt um die unerwünschten Nebenwirkungen auf die anderen Verkehrsteilnehmer (Nachbarkanal) zu reduzieren.

 


Ihr Beitrag

Da wir alle keine Fachleute sind (noch nicht ;-)) möchten wir alle die durch den Umgang mit diesen Technologieen Erfahrungen gesammelt haben, bitten, uns mit einem kurzen Beitrag über einzelne Aspekte weiterzubilden.

Die Beiträge können Sie einfach per mail an Richard Pils oder mich, den Webmaster, schicken.

Im Voraus bereits herzlichen Dank.


DSL - Digital Subscriber Line

Die DSL-Varianten

Die Alternativen

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DSL - Digital Subscriber Line

DSL heißt das Zauberwort, das den Internetzugang revolutionieren soll. Die Hochgeschwindigkeits-Technik, die ebenso wie der übliche Web-Zugang auf der bestehenden Telefonnetz-Infrastruktur aufsetzt, ist jedoch keinesfalls nur etwas für Spezialisten und Power-User. DSL ist praktisch, schnell und bereits für ein verhältnismäßig geringes monatliches Entgelt zu haben.


 

Die DSL-Varianten

T-DSL-Light oder T-DSL-384

 

Das so genannte "DSL Light" heißt lediglich im Volksmund so, bei der Deutschen Telekom AG wird es als ganz normales T-DSL angeboten. "T-DSL light" ist das Angebot der Deutschen Telekom für all jene Verbraucher, die kein "normales" T-DSL mit 768 kBit/s Download-Geschwindigkeit bekommen können - etwa dann, wenn sie zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnen. Das ist vor allem in ländlicheren Flächengemeinden der Fall.

 

Wenn es nun aufgrund der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle oder aus anderen Gründen nicht für das "normale" T-DSL reicht, bietet die Telekom allen betroffenen Kunden T-DSL mit reduzierter Bandbreite an: 384 kBit/s Downstream und 64 kBit/s Upstream.

 

Nur halb so schnell wie das "normale" DSL, aber immer noch sechs Mal schneller als ISDN! Wie gesagt: DSL light können Sie nicht als separates Produkt bestellen, sondern nur dann, wenn Sie das normale T-DSL nicht bekommen können. Ob Sie einen analogen oder einen ISDN-Telefonanschluss haben, ist dabei egal.

 

Auszug aus den Online-News von www.dslweb.de:

Große Verwirrung herrschte um die Einführung von T-DSL light. Bis Anfang Dezember wurde inoffiziell von T-DSL light , am Schluß sogar von der angeblich offiziellen Bezeichnung T-DSL 384 gesprochen. Jetzt nach dem 02. Dezember 2002 ist T-DSL mit der verminderten Bandbreite möglich, allerdings nur auf Nachfrage.Konkret bedeutet das: Die Deutsche Telekom versucht eine T-DSL Bestellung ganz normal als T-DSL Auftrag (also für eine Bandbreite von 768 kbit/sec ) auszuführen, falls dies aufgrund des zu großen Abstandes von der Vermittlungsstelle nicht möglich ist, bietet die Deutsche Telekom dem Kunden die abgespeckte Version an ( dem muß der Kunden natürlich dann extra zustimmen ) - jedoch zum gleichen Preis.

 

Auszug aus den Online-News von www.dsl-magazing.de:

Wer im Hinblick auf eine zu schlechte Anschlussleitung kein DSL bekommen konnte, darf nun wieder Hoffnung schöpfen. Das ADSL-Produkt der Telekom, T-DSL, gibt es ab sofort auch mit der halben Bandbreite; dem Kunden stehen dann 384 kBit/s im Downstream und 64 kBit/s im Upstream zur Verfügung, bestätigte die Telekom am heutigen Montag gegenüber heise online. Kunden, die auf einen früheren T-DSL-Antrag einen ablehnenden Bescheid erhalten haben, sollten unter der Telefon-Nummer 08 00/3 30 90 00 erneut erfragen, ob eine Versorgung für ihren Anschluss nun technisch möglich ist.

Der Einsatz von T-DSL "light" bewirkt indes keine Wunder: Die Reichweite steigt nur um weniger als 10 Prozent. Bei einem Telefon-Kabel guter Qualität kann die Entfernung von der Vermittlungsstelle derzeit bis zu 4,3 Kilometer betragen. Die Halbierung der Bandbreite erhöht diese Maximalreichweite nach Angaben der Telekom nur auf 4,6 Kilometer. Telekom-Sprecher Walter Genz gegenüber heise online: "Mit drei verschiedenen Maßnahmen haben wir die maximal zu überbrückende Entfernung für T-DSL mit voller Bandbreite in den vergangenen Monaten bereits um 800 Meter erhöht. Die Halbierung der Bandbreite bringt weitere 300 Meter."

T-DSL "light" wird nicht als separates Produkt verkauft. Ein solcher Anschluss wird nur geschaltet, wenn die volle Bandbreite nicht zur Verfügung steht und wenn der Kunde mit der Leistungsminderung einverstanden ist. Die Auftragsbestätigung enthält einen entsprechenden Hinweis. Für die halbe Leistung zahlen betroffene Kunden aber den vollen T-DSL-Preis. (uma/c't)

 

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)

 

Diese Technik, von der Telekom auch AON Speed genannt, nutzt die herkömmlichen Telefonleitungen und bietet in beide Übertragungsrichtungen unterschiedliche Geschwindigkeiten, daher auch "asymmetrisch" genannt. Unterschieden wird zwischen Up- (vom Kunden ins Netz) und Downstream (vom Netz zum Kunden). Dabei hängt die Leistungsfähigkeit von DSL vom Abstand zwischen Sender und Empfänger ab. Aus diesem Grunde wird von AON eine Mindestbandbreite von 512/64 kbit/s angeboten. Oft liegt die tatsächlich (theoretisch) verfügbare Bandbreite allerdings darüber.

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HDSL (High Data Rate Digital Subscriber Line)

 

Auch HDSL nutzt, wie ADSL, die vorhandenen Kupferkabel des Telefonnetzes und überträgt Daten in beide Richtungen. Allerdings erfordert HDSL ein aufwändigeres Verfahren als ADSL. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt sowohl für den Up- als auch für den Downstream zwischen ca. 1,5 und 2,3 Mbits.

 

SDSL (Single Line Digital Subscriber Line)

 

SDSL ist eine einfache Version von ADSL über herkömmliche Telefonleitungen. Es werden ähnliche Übertragungsgeschwindigkeiten wie bei HDSL auf einer Leitung erreicht. Das bedeutet: Für den Datenempfang können Geschwindigkeiten von bis zu 2,3 Mbits erreicht werden. Die Geschwindigkeit für den Datenversand fällt deutlich geringer aus und liegt etwa bei 384 Kbits.

 

VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line)

 

Auch diese Übertragungstechnologie ist asymmetrisch und erfolgt über das herkömmliche Telefonkabel. Die Geschwindigkeit ist allerdings wesentlich höher: VDSL ermöglicht im Downstream fast 52 Mbits und im Upstream rund 2 Mbits. Die maximale Geschwindigkeit kann aber nur mit Kabeln erreicht werden, die nicht länger als 500 Meter sind.

 

RADSL (Rate-Adaptive Digital Subscriber Line")

Diese DSL-Form ist identisch mit der ADSL-Technologie - bis auf einen Unterschied: RADSL-Modems können die Übertragungsleistung der Leitung vorab prüfen. Anschließend passt das RADSL-Modem die Übertragungsgeschwindigkeit automatisch an die jeweils bestehende Leitungsqualität sowie an die zu überbrückende Entfernung an. Down- und Upstream-Geschwindigkeit sind also zum einen asymmetrisch, zum anderen dynamisch und nicht als feste Größe definiert.

Diese Übertragungsart ist vor allem für Teilnehmer geeignet, die weiter von der Vermittlungsstelle entfernt wohnen, als es ADSL zulässt.

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Alternativen

 

Ins Web übers TV-Kabel

 

Eine Alternative zu DSL ist das Fernsehkabel. Viele lokale Kabelfernsehanbieter bieten diesen Service an. Ähnlich wie bei der DSL Technologie bedient man sich hier der ungenutzten Frequenzbänder der jeweiligen TV Koaxialkabel. Je nach Produkt werden hier Bandbreiten von 300/64 kbit/s und 600/128 kbit/s angeboten.

http://www.dsl-magazin.de/dsl-infos/dsl-alternativen/Beitrag_18_Seite_11.html

 

Das Internet aus der Steckdose

Interessant wird die Idee des Internetzugangs über das Stromnetz besonders für Privatkunden, denn bei dieser Variante des Surfens wird jede Steckdose im angeschlossenen Haushalt zu einer direkten Verbindung ins Web. Die Datenübertragungsraten von Powerline können im Download maximal 2 Mbits betragen. Nachteil: Dieses Transfervolumen müssen sich jedoch alle an einem Verteiler hängenden Kunden teilen. Im schlimmsten Fall können mehr als 20 Nutzer gleichzeitig über einen Verteiler surfen. Das Übertragungsvolumen sinkt dann für jeden einzelnen auf ISDN-Niveau. Die Energiedienstleister wollen jedoch in den nächsten Jahren Raten von bis zu 10 Mbits erreichen. Damit würden etwa Dienste wie Video-on-Demand interessant.

 

Speedsurfen mit Richtfunk

Das beim Richtfunk eingesetzte Verfahren WLL (Wireless Local Loop) hat den großen Vorteil, dass für die Einrichtung der Funkanbindung keine Straßen aufgerissen werden müssen, um neue Kabel zu verlegen. Weil diese Technik völlig unabhängig vom Festnetz funktioniert, konkurrieren Richtfunk-Anbieter mit der Deutschen Telekom auf der so genannten "letzten Meile" (der Zugang zum Anschluss des Endkunden). Im Gegensatz zu den übrigen DSL-Alternativen verhindern bestimmte Eigenschaften des Richtfunks jedoch die großflächige und gleichzeitige massenhafte Bereitstellung dieser Technik. Entweder können nur einzelne Unternehmen mit hoher Bandbreite an das Netz angeschlossen werden, oder mehrere Nutzer teilen sich eine Funkzelle, die dann allerdings nur niedrige Übertragungsraten bieten kann. Eine Basisstation kann nur eine begrenzte Anzahl von Unternehmen im Umkreis von etwa zehn Kilometern zuverlässig und mit hoher Bandbreite per Richtfunktechnik versorgen. Die Richtfunktechnik ist für den Kunden nur mit einer hohen finanziellen Investition zu realisieren. Das Angebot zielt eher auf Firmen- als auf Privatkunden. Dennoch zählt diese Technik mit einer Übertragungsrate von bis zu 155 Mbits zu den schnellsten verfügbaren Breitbandalternativen. Dabei werden diese Übertragungsraten sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung erreicht.

http://www.dsl-magazin.de/dsl-infos/dsl-alternativen/Beitrag_18_Seite_13.html

 

Highspeed-Internet per Satellit

 

Beim Web-Surfen über Satellit werden die Daten mit rasanter Geschwindigkeit ausgestrahlt. Die Technik ähnelt dabei der Übertragung von TV-Kanälen über Satellit. Statt des Fernsehsignals werden einfach die Internetdaten übertragen. Der PC wird an eine Satellitenschüssel angeschlossen. Ein konventioneller Internetanschluss über die Telefonleitung (Modem/ISDN etc.) muss aber noch bestehen bleiben, da über ihn die Websites, E-Mails und andere Daten angefordert werden. Bis hin zu einem Spitzenwert von bis zu 8 Mbits sollen nach Anbieterangaben beim Surfen per Satellit erreicht werden können.

www.dsl-magazin.de

 


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letzte Änderung: 2.08.2003
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