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Alles Gute hat einmal ein Ende,
so auch diese 1. Gewerbesschau der
Gemeinde Finsing. Ausgerichtet vom Gewerbeverband Finsing.
Mit gutem Gewissen kann man behaupten,
daß diese doch etwas wagemutige Idee ein voller Erfolg war.
Keiner der Aussteller, mit denen ich
gesprochen habe, war entäuscht. Die ersten Stimmen nach einer
Wiederholung in 2 Jahren wurden bereits laut.
Einen kurzen Eindruck geben Ihnen die
eingescannten Zeitungsberichte und die Bilder in unserer Bildergallerie.
Möglich war dies alles durch die
unermüdliche Arbeit der freiwilligen Helfer, des Organisationsteams
und natürlich durch Richard Pils. Vor lauter Arbeit mußte
er sein eigenes Geschäft vernachlässigen und fand keine
Zeit einen eigenen Stand mit den Produkten der Barmenia-Versicherung
aufzubauen.
Deshalb ein riesiger Dank, ich denke
auch im Namen aller Aussteller und Besucher, an Richard Pils, seinen
Helfern vom Organisationsteam, den hilfreichen Geistern der "Küche",
der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserwacht, Hr. Damböck, Hr.
Götz und an jeden, der sich für diesen Tag eingesetzt
hat.
Doch beginnen wir mit einer kurzen
Schilderung zu den Vorbereitungen und zu den Höhepunkten des
Tages.
Die Vorbereitungen:
Die Vorbereitungen zu diesem Erreignis
haben bereits viele Monate vorher begonnen. Mit welchen Irrungen
und Wirrungen sich das Organisationsteam unter der Leitung von Richard
Pils auseinandersetzen musste, können Sie am besten den Protokollen
entnehmen.
Auf der Suche nach einem alternativen
Platz für die Gewerbeschau hat sich großzügigerweise
die Firma Damböck Messebau bereit erklärt, ihre Verladerampe
zur Verfügung zu stellen.
Zuerst dachten viele, na ja eine Verladerampe
wie wird das wohl aussehen. Doch am Freitag vor der Gewerbeschau
erlebten wir alle eine große Überraschung.
Als ich um ca. 17 Uhr mit den Aufbauarbeiten
zu meinem Stand beginnen wollte, wimmelte die Verladerampe vor lauter
Leuten. Jeder, der am Sonntag vor Ort war, weiß wie groß
diese Verladerampe ist und kann sich vorstellen, wie mein erster
Eindruck war.
Überall wurde geschraubt, gehämmert
und gelacht. Die Männer der Firma Damböck, unter der Leitung
von Hr. Götz hatten begonnen, aus dem unergründlichen
Fundus der Firma Holzwände zur Abtrennung der Messestände
aufzubauen und mit Farbe zu streichen.
Staplerweise Teppichböden wurden
zur Verfügung gestellt, nahezu jeder Wunsch der Aussteller
wurde erfüllt, ob dies nun Beleuchtungsmittel waren oder Tische
und Stühle.
Man konnte schon von weitem erkennen,
wieviel Spaß es den Mitarbeitern der Firma machte, diese Verladerampe
in eine Messehalle zu verwandeln. Und überall war die ordnende
Hand von Hr. Götz zu spüren.
Seinem geschulten Auge entging nichts,
und selbst die versenkten Schrauben wurden mit Spachtelmasse vor
dem Augen der Besucher versteckt.
Selbst am Samstag fanden sich Mitarbeiter
der Firma Damböck bereit den Ausstellern hilfreich zur Seite
zu stehen. Und wer genau hingeschaut hat, hat den Namensgeber der
Firma selbst mit dem Rasenmäher die Grasflächen rund um
das Firmengebäude mähen sehen.
Doch nicht nur unser Gastgeber, sondern
auch die freiwilligen Helfer für das Rahmenprogramm haben unermüdlich
Hand angelegt und mit sehr viel Engagement ihr Wochenende für
diese Sache geopfert.
Man kann kaum glauben, wieviel Arbeit
mit dem Aufbau der Schenken, Grills, Essensausgaben, Musikanlagen
usw. verbunden ist.
Und nur durch die vielen helfenden
Hände war dies überhaupt zu stemmen.
Doch vieles wäre ohne den massiven
Einsatz von unserem Vorsitzenden wohl nicht so gut gelaufen. Man
untersätzt immer wieder, wieviel Arbeit in der Vorbereitung
steckt. Wie ermüdend die Erstellung von Anträgen für
das Landratsamt sein kann und wie nötig selbst am Veranstaltungstag
selbst noch die koordinierende Hand ist, die stets den Überblick
behält.
Bei soviel Unterstützung konnte
dann wohl auch nichts mehr schief gehen.
Der Große Tag:
Dann war es endlich soweit.
Um 10 Uhr war zur heiligen Messe geladen.
Als "Neufinsinger Kirche" wurde von unsichtbaren Helfern
die Eingangshalle vorbereitet.
Ein tolles Erlebnis. Die Eingangshalle
hat jeden und vor allem unser geistliches Oberhaupt Pfarrer Joschko
begeistert.
In einer vollbesetzten "Kirche"
wurde die heilige Messe als Familiengottesdienst mit Unterstützung
der "Singenden Spatzen" unter der Leitung Anne Zieder
und mit Martin Sellmeier junior am Bass, von Marlies Sellmeier gestaltet.
Nach einer sehr treffenden Begüßungsrede
von Hr. Damböck zelebrierte Pfarrer Joschko in gekonnt lockerem
und dennoch sehr ehrfurchtsvollem Stil die heilige Messe. Er ließ
es sich im Anschluß allerdings nicht nehmen, dem Gebäude
den Haussegen zu spenden.
Unser Vorstand Richard Pils leitet
in einer kurzen Ansprache zum 2. Teil des Tages, der Gewerbeschau,
über und lud alle Anwesenden dazu ein, sich ein Bild über
die Vielfalt des örtlichen Gewerbes zu machen.
Dieser Aufforderung sind dann auch
ein überwiegender Anteil der Anwesenden nachgekommen.
Bis zum Abend ist der Besucherstrom
sehr zur Freude der Veranstalter und Aussteller nahezu konstant
auf hohem Niveau geblieben.
Was auch nicht wundert, denn geboten
wurde allerhand.
Nicht nur für Gaumen und Magen
fanden sich Köstlichkeiten, sondern auch für das Ohr.
Die Hoanz'n - Musik sorgte für
musikalische Stimmung. Und die Jugendblaskapelle Finsing
unter Stefan Adam begeisterte in gewohnter Weise.
Der Trachtenverein Eicherloh
bot mit seinen Tänzern die farbenfrohe Pracht seiner Trachten
auf und die jungen Tänzerinnen und Tänzer begeisterten
die Zuschauer, obwohl es für sie etwas ungewohnt sein musste,
in einer LKW-Verladerampe zu tanzen.
Obwohl wir alle immer wieder hoffen,
daß die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Finsing und
der Wasserwacht sich endlos langweilen, sind sie unentbehrlich
für die Sicherheit eines jeden Festes.
Und leider war es bei diesem Fest mit
der Langeweile nicht weit her. Die Sanitäter der Wasserwacht
Finsing mußten 3 mal ausrücken, um verletzten Gästen
zu helfen.
Den Verunglückten möchte
ich von dieser Stelle die beste Genesung wünschen und dass
sie trotzdem das Fest in guter Erinnerung behalten.
© Eichinger Josef / 26.05.03 /
Neufinsing
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